Allgemeine Informationen Truk

„Fujikawa Maru“

Dies ist das bekannteste Schiffswrack in der Truk Lagune. Die 133 Meter lange Flugzeug- Fähre gilt als eines der drei schönsten Schiffswracks der Lagune. In ihren Laderäumen findet man Rümpfe, Tragflächen, Propeller und Maschinengewehre von mehreren japanischen Zero-Jägern. Auf Bug und Heck sind große Kanonen montiert. Die Aufbauten des Schiffes sind gut erhalten; das Innere ist teilweise durch Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Das Schiff steht aufrecht auf Kiel und zeigt einen phantastischen Bewuchs an Weich- und Steinkorallen. Bis zum Deck sind es nur 15 Meter Tiefe.

 

„Shinokoku Maru“

Ein 152 Meter langer japanischer Tanker gilt als weiteres Traumwrack der Lagune. Es steht ebenfalls aufrecht in 38 Meter Tiefe. 18 Meter tief liegt das Hauptdeck, dessen Aufbauten schon phantastisch von roten, pinkfarbenen, gelben und weißen Weichkorallen überwachsen sind.

 

„Sankisan Maru“

Dieser mit 125 Meter mittelgroße Frachter war  zum Zeitpunkt des Sinkens  komplett mit Munition beladen. Eine Bombe oder ein Torpedo hat den mittleren Teil in die Luft gesprengt. Der vordere Schiffsrumpf liegt auf 27 Meter Tiefe und ist auch mit Weichkorallen überzogen. Verschiedene Militärwagen sind auf dem Vorderdeck festgezurrt und im Laderaum sind Maschinengewehrmunition und Wasserminenzünder zu finden.

 

„Fumitsuki“

Dieser 105 Meter Zerstörer der japanischen Flotte wurde in 43 Meter Tiefe aufrecht stehend mit Backbord-Schlagseite entdeckt. Die Bugbewaffnung ist noch intakt und auch die Torpedorohre sind zu sehen.

 

„Nippo Maru“

Ein besonders eindrucksvoller 120 Meter Frachter, der jedoch wegen seiner tiefen Lage - 45 Meter  mit 30 Grad  Backbord-Schlagseite- eine genaue Tauchgangsplanung erfordert. Das Tauchen beschränkt sich auf die Deck- und Brückenregion. Auf dem schräg liegenden Deck sind Panzer und Kanonen festgezurrt; die Frachträume sind voller Kriegsmaterial.

 

„Yamagiri Maru“

Dieser große, 145 Meter lange Frachter liegt in 40 Meter Tiefe auf seiner Backbordseite. Das Tauchen spielt sich in 15 bis 35 Meter Tiefe ab. Das Schiff hatte Kriegsmaterial geladen inkl.  18 inch  (=45 cm Durchmesser)  Artelleriegeschossen für das damals größte Schlachtschiff „Musahi“. Der Laderaum Nummer 4 enthält 30 bis 40 dieser gigantischen Geschosse -jedes ca. 120 cm lang und 1500 kg schwer.

 

„Rio de Janeiro Maru“

155 Meter lang war die „Rio de Janeiro“ einst ein Transatlantik-Passagierschiff. Zunächst wurde sie als U-Boot-Versorgungsschiff umfunktioniert und dann wieder umgebaut zum Truppentransporter. Das große Schiff liegt auf seiner Steuerbordseite in 35 Meter Tiefe. Die Tauchtiefe reicht von 13 Meter auf der Backbordseite bis 40 Meter unter dem Heck. Das Schiff hat zwei riesige Antriebsschrauben, die gut erhalten sind.

 

„Flugzeugwracks“

In der Lagune gibt es auch eine Vielzahl von Flugzeugwracks; die meisten liegen in flachen Gewässern, ideal für einen 2. Tauchgang am Nachmittag.

„Betty Bomber“:  Dieser Zwei-Motoren-Bomber liegt in 16 Meter Tiefe auf Sandgrund.  Es ist  ein  Mitsubishi  G4M1  Angriffsbomber  mit  dem  Codenamen  „Betty“. Bei einer Länge von 22 Metern beträgt die Spannweite 28 Meter.

„Emily Flying Boat“:  Diese riesige 4-motorige Marineflugzeug liegt nur in 16 Meter Tiefe. Es handelt sich um ein See-Aufklärungsflugzeug Kawanishi H8K1 mit einer Spannweite von 41 Meter und 31 Meter Länge.

„Upside Down Zero“:  Ein japanischer Angriffsflieger kann in 20 Meter Tiefe mit der Oberseite auf dem Grund betaucht werden. Der Rumpf ist kurz hinter den Flügeln abgebrochen. Dieser Mitsubishi A6M5 Kampfflieger ist 10 Meter lang und hat eine Spannweite  von 13 Meter. Der alliierte Code-Name war „Zero“ oder „Zeke“.

„Kate Torpedo Bomber“:  Dieser japanische Torpedo - Bomber liegt in 38 Meter Tiefe. Das Flugzeug ist hervorragend erhalten; die einzigen Zerstörungen sind Schußlöcher im Rumpf. Es ist ein Nakajima B5N2 Angriffsbomber, der von der japanischen Marine benutzt wurde.