Tauchen in Papua Neu Guinea
Papua Neu Guinea ist eines der spektakulärsten Tauchgebiete der Erde. Unzählige Wracks des 2 Weltkrieges liegen bedeckt von Korallen auf dem Meeresgrund und sind Heimat einer vielfältigen Fischwelt. Tiefe und flache Riffe, Lagunen, vulkanische Höhlen, unberührte Korallenkolonien und riesige Venusmuscheln bereichern das warme tropische Wasser. Und es gibt hier für jeden etwas, für den Schnorchler, den Tauchneuling bis hin zum erfahrenen Unterwasserfotografen.
Übersicht Tauchgebiete
Milne Bay
Die Inselwelt gilt als „Somerset Maughan’s vision of Paradise“, hunderte von Inseln, Atollen und Riffen bieten unzählige Tauchplätze, von denen viele noch gar nicht entdeckt sind. Hohu Reef ist der Platz für große Barracudaschulen, Cape Campbell Brutplatz für Seeschildkröten, Siassi Islands der Traum vom weißen Sandstrand sowie seichten blauen Lagunen und Manus Island ein Gebiet mit vulkanischen Unterwasseraktivitäten.
Begrenzt von der Korallen- und der Solomon-See ist sie wohl das Aufregendste aller „Korallen Reiche“ von Papua Neu Guinea. Sie besitzt ein unerschöpfliches Angebot von verschiedenartigen Tauchplätzen. Die meisten Taucher sind vom Anblick und dem geschäftigen Treiben unter Wasser so beeindruckt, dass sie kaum über den Ankerplatz hinaus kommen. Dicht an dicht liegen Muränen am Grund einer Korallen-Ansiedlung, umgeben von wimmelnden Fischschwärmen. Bestimmt an die zweihundert Fledermausfische, jeder von ihnen wie zu einer komischen Begrüßung verneigt, schwimmen zuckend vorbei. Dieser Überfluss an quirligem Leben am „Banana Bommie“ Riff hat schon fast etwas Unwirkliches an sich.
Kimbe Bay
Walindi Plantation (Kimbe Bay) im Westen von New Britain ist einer der interessantesten Plätze zum Tauchen. Höhepunkt ist die „Magic Passage“, ein Korallencanyon mit besonders großen Schwämmen und Seefarnen, ist die natürliche Passage in die Bismarck See; hier liegt auch ein B52 Bomber, der von den Japanern 1943 abgeschossen wurde. Und 160 km nordwestlich von Madang liegen 34 japanische Schiffe; ein Eldorado besonders für Unterwasserfotografen.
Kavieng
Kavieng ist eines der Traumziele in Papua Neuguinea! Getaucht wird zwischen den unendlich vielen kleinen Inseln, die um die Hauptinsel New Ireland verteilt liegen. Für Taucher gibt es kaum ein abwechslungsreicheres Gebiet. An den Südwestseiten der Inseln findet man steil abfallende Korallenwände, die über 1000 Meter in die Tiefe gehen. Diese dramatischen „Drop-offs“ zwischen der Bismarck See und dem Pazifischen Ozean haben eine Menge zu bieten. Strömungen schießen förmlich durch diese Kanäle. Gutes Timing ist wichtig, um die reinkommende Flut zu erwischen, um beim „Fressen und gefressen werden“ der Unterwasserwelt zuschauen zu können. Dagegen findet man an den Nord- und Nordostküsten seicht abfallende Riffe bis zu einer Tiefe von 40 Meter. Strömungen gibt es kaum, dadurch bedingt findet man hier vor allem Nacktschnecken, Muränen, Steinfische, Korallen aller Arten und typische tropische Fischschwärme.
Wracktauchen
Zerstreut zwischen unzähligen Riffen liegen vor der Küste Hunderte von Wracks aus dem 2. Weltkrieg. Japanische und amerikanische Schiffe, U-Boote und Flugzeuge stellen ein geschichtliches Dokument dar, da allmählich immer mehr von den Korallen überdeckt wird. Es sind beeindruckende Tauchgänge mit einem leichten oder stärkeren Schauern, denn viele der Wracks sind noch in ausgezeichnetem Zustand. In manchen Gegenden liegen 30 bis 40 gesunkene Schiffe nicht weit entfernt von der Küste in seichtem Wasser. In Rabaul liegen allein 104 Wracks im Hafenbecken! <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
Das Wracktauchen in Papua Neu Guinea bietet nicht nur eine große Vielfalt, es ist auch bestens als „Einstieg“ in das Wracktauchen geeignet. Hier ist sicherlich der beste Platz für den ersten Wracktauchgang. Exzellente Sicht, warmes und ruhiges Wasser und eine spektakuläre Unterwasserfauna.



