Allgemeine Informationen Palau

Palau

Foto David Hettich

Der mikronesische Inselstaat liegt isoliert etwa 900 Kilometer östlich der Philippinen im Pazifik. Weltbekannt ist der Anblick samtig grüner Felsbuckel aus Korallenkalk, die wie zufällig hingestreut aus dem irisierenden Türkis pazifischer Lagunen herausschauen. Die „Rock Islands“ sind ein scheinbares Labyrinth großer und kleiner Inselchen, das südlich der bewohnten Hauptinseln Babelthuab und Koror zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

 

Foto David Hettich

Die präsidiale Republik mit 19.000 Einwohnern hat politisch schon öfter einen starken Eindruck hinterlassen. Für ihren Kampf um Autonomie und eine nuklearwaffenfreie Zone wurde das palauanische Volk 1983 mit dem alternativen Nobelpreis belohnt. Erst kürzlich wurde Palau erneut zur Haischutzzone erklärt und damit dem Finning in palauanischen Gewässern eine deutlich Absage erteilt. Wenngleich das moderne Leben von amerikanischen Einflüssen geprägt ist, sind die polynesischen Traditionen in den Familienstrukturen und Ritualen der zahlreichen Feste und Feiertage fest verankert.

 

Foto David Hettich

Strömungsreiche Tauchspots wie „Blue Corner“, „Peleliu Expressway“ oder „German Channel“ sind weltberühmte Garanten für tägliche Begegnungen mit Grauen Riffhaien, Schwarz- und Weißspitzenriffhaien, Mantas und Hammerhaien an imposanten, dicht bewachsenen Steilwänden. Mehr als 1.300 verschiedene Fisch- und 300 Korallenarten wurden in den artenreichen Gewässern gezählt, in denen die Sichtweiten nicht selten bei 50 Metern liegen. Mehrere Schiffswracks aus dem 2. Weltkrieg und die „Chandelier Cave“, eine der schönsten betauchbaren Tropfsteinhöhlen der Welt, gehören ebenso in das Angebot täglicher Ausfahrten, wie Schnorcheltouren zum Jellyfish- und Mandarinlake.