Malediven

Perle des Indischen Ozeans

Im tiefblauen Meer mit türkisfarbenen Lagunen, weißen Sandbänken leuchtet das Grün der Kokospalmen kleiner Inseln. Ein Paradies von Milliarden Korallenpolypen erschaffen, von Wind und Wasser zu einem Archipel aus Atollen, Riffen und Inseln geformt. Wie eine Kette von Inseln erstrecken sich die Malediven über eine Länge von 99 km südwestlich von Sri Lanka. Die meisten der fast 1200 Inseln sind unbewohnt und liegen in Gruppen von 26 Atollen. Es sieht so aus, als würden die immer wiegenden Kokospalmen direkt dem blauen Wasser entspringen. Nicht umsonst werden die Malediven die Perle des Indischen Ozeans genannt.

 

Trotz seiner isolierten Lage waren die Malediven schon lange bekannt. Vor Jahrhunderten kamen arabische und europäische Schiffe zu dem Archipel, um Handel zu betreiben. Von früheren Seefahrern mit Recht gefürchtet, lagen die Inseln wie ein natürlicher Sperriegel auf dem Seeweg nach Indien - wie viele Schiffbrüche und Wracks bezeugen.

Geographische Lage

Etwa 700 km südwestlich des indischen Subkontinents erhebt sich im Indischen Ozean aus 2000 Meter Tiefe ein unterseeirdisches Gebirge, auf dessen Bergspitzen die Atolle der Lakkadiven und Malediven liegen. Derzeit sind neben den 77 Hotelinseln nur 203 Inseln von ca. 1200 bewohnt. Die Inseln erheben sich kaum mehr als 2 Meter über das Meeresniveau, so daß die zunehmende Sorge der Malediven über ein Ansteigen des Meeresspiegels infolge der drohenden globalen Klimakatastrophe mehr als begründet ist. Die Malediven sind ein typisches Atollgebiet mit den größten Riffringen der tropischen Meere.