Honduras

Im Norden an die karibische See und im Süden an den Pazifik grenzend ist Honduras eines der größten Länder Mittelamerikas und ökologischer Schmelztiegel beider amerikanischer Kontinente. Von den Mangroven des karibischen Tieflands, über den Regenwald im Nordosten bis hin zu den gemäßigten Hochlandzonen mit Eichen- und Kieferwald konnte sich trotz bedrohlicher Rodung eine erstaunliche Artenvielfalt erhalten. Vor allem im Nationalpark Rio Platano, von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt, finden Puma, Jaguar und Ozelot eine ihrer letzten Rückzugsmöglichkeiten. Copan im Westen des Landes war einst die südlichste der großen Maya Städte und ist heute die wichtigste Ausgrabungsstätte des Landes. Einige hundert Jahre nach dem mysteriösen Untergang dieser Hochkultur setzt Christoph Kolumbus auf dem Gebiet des jetzigen Honduras erstmals seinen Fuß auf das amerikanische Festland. Heute ist Honduras ein armes Land und der Tourismus stellt eine wesentliche Einnahmequelle dar. Paradiesische Verhältnisse finden Karibik-Liebhaber auf den drei „Islas de Bahia“, Utila, Guanaja und Roatan mit ihren weißen Sandstränden und türkisblauem Wasser. Sie liegen am zweitgrößten Barriereriff der Erde, nach dem Great Barrier Reef in Australien. Vor allem Roatan hat eine gute, preiswerte touristische Infrastruktur und ist für seine Tauchgründe berühmt. 

 

Roatan

Mit einer Länge von etwa 40 km ist Roatan die größte der drei „Bay Islands“. Rund um die mit 40 km Länge größte der Bay Islands finden sich entlang des karibischen Barriereriffs die besten Tauchplätzen Honduras’, mit durchschnittlichen Wassertemperaturen von 28 Grad und Sichtweiten bis zu 30 Meter. Neben Tauchen kann man an den Stränden relaxen, die tropische Insel mit dem Mietwagen erkunden oder diverse sportliche Abenteuerausflüge unternehmen. Angeboten werden Rafting oder Canopying, bei dem man sich im Urwald an Seilen von Baum zu Baum hangelt.